Abstimmungen in Sicht

25.08.20
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Unter den verschiedenen bevorstehenden Abstimmungen am 27. September 2020 erregt die Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)» unsere Aufmerksamkeit, da sie u.a. den Immobilienbereich betrifft. Diese Initiative zielt darauf ab, das Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA), eines der im Jahr 2000 unterzeichneten 7 bilateralen Abkommen, zu begrenzen.

Zuwanderung und Immobilienkrise

Laut einem Komitee, das gegen die FZA ist, hat die europäische Zuwanderung die Immobilienkrise der 2000er Jahre noch verschärft. Seit dem Inkrafttreten des Abkommens im Jahr 2002 ist tatsächlich ein starker demografischer Anstieg zu verzeichnen, wobei die Bevölkerung von 7,2 auf 8,6 Millionen Einwohner im Jahr 2020 gestiegen ist.

Martin Tschirren zufolge, Direktor des Bundesamtes für Wohnungswesen, lässt sich dies mit einer Wirtschaft erklären, die mehr Arbeitskräfte angezogen hat, als die Schweiz erwartet hatte. Der Markt war jedoch in der Lage, sich schnell anzupassen, wie die Produktion von Wohnungen zeigt, die von 29.000 Einheiten im Jahr 2002 auf heute 50.000 Einheiten pro Jahr gestiegen ist. Dieses hohe Niveau hat sich fortgesetzt, auch wenn die Einwanderung seit 2014 rückläufig ist, aufgrund der historisch niedrigen Hypothekenzinsen.

Die Quellen der Artikel finden Sie auf admin.ch und rts.ch (französisch).